Duncker Oberschule
J.H.A. Duncker Oberschule
Projekte Jugendhilfe / Schule 2020 Ausarbeitung Lernkonzept
Interessenbekundung „Projekte Jugendhilfe / Schule 2020“ Die Oberschule “ J.  H. A. Duncker ” möchte am Programm  “ Projekte der Jugendhilfe / Schule 2020 “ Modell B ( Jahrgangsstufe 9 ) teilnehmen. 1. Sozialraumanalyse - wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen in der Region wirken sich auch auf die Entwicklung von jungen Menschen aus - durch die hohe Arbeitslosenrate der Bevölkerung im Westhavelland      besteht eine erhebliche Armutsgefährdung der Heranwachsenden - viele Jugendliche befinden sich zusätzlich in einer sozialen und emotionalen Krise - geprägt durch diese Faktoren geht eine Verschlechterung der Bildungschancen einher - auch an unserer Schule finden wir einen hohen Anteil von SuS (Schülerinnen und Schüler) mit besonderem Unterstützungsbedarf  2.     Vorstellung der Schule - Stadtschule im Zentrum von Rathenow - Einzugsbereich Stadtgebiet und Amtsgemeinde - die berufs- und praxisorientierte Oberschule „ J.- H.- A.- Duncker „      ist eine zwei- bis dreizügige Schule mit Ganztagsangebot - zurzeit lernen 203 SuS an der Schule - seit vielen Jahren ist unsere Oberschule Stammschule für ein Schulverweigerer Projekt  2.1 Schulstatistiken -    in den letzten Jahren verließen durchschnittlich 15% der SuS die           Schule nur mit dem Hauptschulabschluss / der Berufsbildungsreife -    ohne einen Schulabschluss verließen in den letzten 5 Schuljahren 25 SuS die Schule - die Anzahl der SuS mit sonderpädagogischen Förderbedarf nimmt stetig zu - ab dem Schuljahr 2014/2015 wurden 32 SuS mit Migrationshintergrund unterrichtet 2.1.1 Schuljahr 2016/2017 (Stand 25.11.16) - versetzungsgefährdet sind 26 SuS (Kl.7,8,9), dies entspricht 12,8% - Verweigerung der Schule/Unterricht 15%, davon 7% aktiv, Tendenz steigend -   aktuell unterrichten wir 15 SuS mit sonderpädagogischen Förderbedarf - ein Teil der SuS befinden sich zusätzlich in psychologischer Behandlung - Begleitung von 25 SuS durch das Jugendamt ca.12% - ca.40% unserer SuS wachsen bei nur einem Elternteil auf 3. Zielgruppe - stark verhaltensauffällige SuS - SuS mit schulverweigernden Verhalten - SuS mit emotionalen und sozialen Störungen bzw. mit erheblichen Beeinträchtigungen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung - SuS in der Jahrgangsstufe 9  4. Erfahrungen des Kollegiums mit der Zielgruppe  - langjährige Erfahrungen im Schulalltag mit der genannten Zielgruppe - durch das Konzept des Ganztages umfassendere Förderung möglich - individuelle Hilfen durch geschultes Personal in den Förder- und Neigungsstunden (Förderpläne) - Verbesserungen der schulischen Leistungen mittels Unterrichtsformen wie Stationslernen, Wochenplanarbeit, Gruppenarbeit und Freiarbeit - Lernpatenschaften führen in Ansätzen bereits zu Erfolgen - gezieltes Fördern in schulübergreifenden Schülerarbeitsgemeinschaften - Schulsozialarbeiterin als erfahrene Ansprechpartnerin in Krisensituationen 5. Projektziele - Erwerb des Hauptschulabschlusses/der Berufsbildungsreife - erfolgreiche Gestaltung des Überganges in eine berufliche Ausbildung oder eine weiterführende Bildungsmaßnahme - Beendigung der Vollzeitschulpflicht - Bereitschaft zum Lernen soll gestärkt werden - Entwicklung von sozialen Kompetenzen - Erfolgserlebnisse in der praktischen Arbeit und zielgruppenrelevante Berufsorientierung 5.1 Vorgesehene schulische Förderung im Projekt -    die schulische Förderung soll an einem Lernort außerhalb der Regelschule erfolgen  - der Unterricht findet in Kleinstgruppen(6 SuS pro Gruppe) jahrgangsbezogen statt - Kern- und Nebenfächer in Anbindung am Rahmenlehrplan der Schule - individuelle Lernpläne und Lernziele für SuS - Praxisanteil zur Verfestigung der theoretischen Grundlagen - Methodenmix zur Unterstützung des ganzheitlichen Lernens - handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen an betrieblichen Praxislernorten  5.2 Beschreibung Einsatz Lehrkraft - Lehrkraft mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit der Zielgruppe - Einsatz mit 25 Lehrerwochenstunden  6. Anforderungen an den projektumsetzenden Träger - anerkannter Träger der Jugendhilfe/der Jugendberufshilfe oder Bildungsträgern - möglichst Erfahrungen in der schulpädagogischen Arbeit - ausgebildetes und geeignetes Fachpersonal in sozial- und werkpädagogischer Hinsicht - vorhandenes Netzwerk zur Unterstützung der konzeptionellen Zielstellung - Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten zur schulischen Förderung - Computerarbeitsplätze, einen Werkstattbereich und ein zu nutzendes Außengelände - Büroräume für das Personal und Beratungsgespräche
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